Petra Krombholz • Rückblick
Daueraustellung von Petra Krombholz in Sömmerda
Zehn Bilder der Künstlerin im neuen DRK-Seniorenpark zu sehen
Sömmerda (fb). - Der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes in Sömmerda hat seinen neuen DRK Seniorenpark "Am Mühlgraben" jetzt mit Werken von Petra Krombholz ausgestattet. Insgesamt sind zehn Arbeiten der Künstlerin in einer Dauerausstellung im Erdgeschoss der Einrichtung zu sehen. Am 15. Januar 2010 soll der Seniorenpark, der 70 älteren Damen und Herren notwendige Pflege und ein angenehmes Zuhause bieten will, offiziell seiner Bestimmung übergeben werden. Die Baukosten betragen rund 5,3 Millionen Euro.
21.12.09
1. Preis im Kunst-Wettbewerb zum Schiller-Jahr 2005
Malerin Petra Krombholz im Stadthaus von Hermsdorf geehrt
Stadtroda/Hermsdorf (fb). Mit ihrer Collage "Weg in eine andere Welt" ging die
Stadtrodaer Malerin Petra Krombholz als Gesamt-Siegerin aus dem Kunst-Wettbewerb zum
Schiller-Jahr 2005 hervor. Die Preisverleihung erfolgte im feierlichen Rahmen im
Stadthaus von Hermsdorf. Der Wettbewerb war vom Landratsamt des Saale-Holzland-Kreises
und dem Kunstverein "Apfelboden" Thüringen weit ausgeschrieben worden. Das Thema war mit
"Verknüpfungen des Lebens" vorgegeben und mit dem Zitat "Von Perlen baut sich eine Brücke"
nach einem Rätsel von Friedrich Schiller. An dem Wettbewerb hatten sich nach Angaben der
Veranstalter insgesamt 96 Künstler in den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie, Plastik
und Installation beteiligt.
20.05.05
Malerin Petra Krombholz im mdr-Fernsehen
Bilder der Stadtrodaer Künstlerin zwei Wochen in der Sendung "hier ab vier"
Stadtroda/Leipzig (fb). - Arbeiten der Stadtrodaer Malerin Petra Krombholz waren vom 13. bis zum 25. April 2004 täglich in der Sendung des mdr-Fernsehens "hier ab vier"
zu sehen. Gezeigt wurden im Leipziger Studio des Senders insgesamt acht Werke der Künstlerin, darunter die beiden Collagen "Rapsfelder im Holzland" und "An der Saale hellem Strande".
Auf den Online-Seiten der Live-Sendung, die jeweils zwischen 16.00 und 18.20 Uhr ausgestrahlt wird, können unter www.hier-ab-vier.de und dem Hinweis "Kunst im Studio" auch weiterhin Zusatzinformationen über die Künstlerin abgerufen werden.
Petra Krombholz, Jahrgang 1945, ist im Hauptberuf Chefärztin der Fachklinik Klosterwald in Bad Klosterlausnitz.
25.04.04
Was Petra Krombholz mit der Künstlerkolonie Ahrenshoop verbindet
Besondere Beziehung zur Malerin Hedwig Woermann
Stadtroda/Ahrenshoop (fb). - Petra Krombholz hat ihre künstlerischen Wurzeln in Ahrenshoop, dem berühmten Fischerdorf an der mecklenburgischen Ostseeküste (www.ostseebad-ahrenshoop.de).

Das Ehepaar Holtz-Sommer mit Bild an der Staffelei.
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Schon als Kind machte sie hier mit ihren Eltern regelmäßig Urlaub, hier in der Künstlerkolonie wurde auch ihre Liebe zur Landschaftsmalerei geweckt und ihr Stil nachhaltig geprägt.
Unter anderem lernte Petra Krombholz in Ahrenshoop das Künstlerehepaar Theodor und Hedwig Holtz-Sommer kennen. Es war in den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen in einen kleinen Katen am Anfang des Dorfes nach Dierhagen eingezogen. Zu den Eltern von Petra Krombholz gab es freundschaftliche Kontakte.
Die Boddenlandschaften des Ehemanns fanden auf vielen Ausstellungen wegen der Wiedergabe der besonderen atmosphärischen Stimmung Anerkennung. Die Porträts, Zeichnungen und Landschaftsaquarelle von Hedwig Holtz-Sommer wurden über die Grenzen Mecklenburgs hinaus bekannt.
Besonders hingezogen fühlte sich Petra Krombholz zur Malerin Hedwig Woermann, die von 1919 bis zu ihrem Tode 1960 in einem der schönsten alten Rohrdachhäuser von Wustrow lebte. Das Haus war wie durch ein Wunder von einer Feuersbrunst verschont geblieben, die 1896 einen Teil des Dorfes zerstört hatte.
Die Künstlerin hatte sich in Ihrer Jugend mehrere Jahre in Worpswede aufgehalten, ehe sie in Paris bei Antoine Bourdelle, einem Schüler von August Rodin, studierte. Von ihren späteren Reisen nach Amerika, Asien und Afrika hatte sie viele Rollbilder mitgebracht. Immer wieder sind Frauen und Männer dieser Erteile das von der Künstlerin bevorzugte Motiv. Auch in Wustrow sind es die Menschen, deren individuelle Züge Hedwig Woermann in ihren Gemälden festzuhalten und zu deuten versuchte.

Im Atelier von Hedwig Woermann in Wustrow.
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Hedwig Woermann malte mit Stoffarben auf Gewebe, deren Muster sie häufig in die Bildkomposition einbezog. Eine Technik, die Petra Krombholz heute ebenfalls bei ihren eigenen Bildern anwendet.
Petra Krombholz erinnert sich: "Wir machten jahrelang Urlaub bei Frau Woermann im Haus, das einem einzigartigen Museum glich. Überall hingen von ihr Bilder, und überall standen Skulpturen von ihrem 1945 verstorbenen Mann, dem Bildhauer Johann Jaenichen. Ich durfte sogar für 2 Ostmark pro Stunde Führungen durch das Haus der Künstlerin machen. Denn ich kannte zu allen Bildern die Geschichten. Hedwig Woermann hatte sie mir selbst oft erzählt. Stundenlang durfte ich ihr auch bei der Arbeit zusehen und selbst auch Bilder malen."
Fotos: Gerhard Vetter aus "Hermann Glander - Ahrenshoop: Maler entdecken ein Dorf", Ernst Wähmann-Verlag, Schwerin, 1967
20.04.04
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